Eisige minus 30 Grad sind im Winter in der Mongolei keine Seltenheit. Ohne funktionierende Heizung werden die eisigen Temperaturen lebensgefährlich.
Unsere Partner von der Apostolischen Präfektur in Ulanbaatar sind deshalb dringend auf Hilfe angewiesen. Ihr Heizsystem droht zu kollabieren, doch es fehlt Geld für eine Reparatur. Darunter leiden nicht nur Gemeindemitglieder, sondern auch Kinder: Zu den Gebäuden, die nicht ordentlich beheizt werden können, gehören eine Schule, ein Hort und ein Waisenhaus.
Die Kinder im Waisenhaus haben teils ohnehin schon ein geschwächtes Immunsystem – wie der siebenjährige Batu, der als Baby im Winter auf einer Deponie ausgesetzt worden war und fast erfroren wäre. Seitdem ist er anfällig für Lungenentzündungen.
Wegen Unterkühlung im Krankenhaus
Als die Heizungsanlage im Schlafsaal zwei Wochen lang ausfiel und die Temperatur unter null sank, verlor Batu eines Nachts - völlig unterkühlt - das Bewusstsein. Das Personal merkte es zum Glück und brachte ihn umgehend ins Krankenhaus. Danach wurde das Gebäude mit tragbaren Heizgeräten gewärmt, allerdings können nicht mehrere gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden.
Die alten Rohre der Heizanlage sind porös, Ventile und Wärmetauscher defekt. Die Anlage muss dringend erneuert werden. Benötigt werden insgesamt 47.454 Euro. Mit Ihrer Unterstützung können wir den Betrag stemmen!