Die Situation vor Ort
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt im Südsudan bei nur 57 Jahren für Frauen und 54 Jahren für Männer. Die Gesundheitsversorgung in dem von Krieg und Krisen geplagten Land ist extrem schlecht. Weil Medikamente fehlen, oder weil es schlicht unmöglich ist, rechtzeitig einen Arzt oder eine Klinik zu erreichen, kann jede Erkrankung zur lebensbedrohlichen Gefahr werden.
92 Prozent aller Geburten geschehen ohne die Anwesenheit von medizinischem Personal. Das Risiko für Frauen, bei einer Geburt zu sterben, ist enorm. Die Müttersterblichkeit gehört weltweit zu den höchsten. Im Jahr 2020 lag sie bei 1223 Todesfällen auf 100.000 Geburten. 6470 Neugeborene überlebten nicht. Das soll sich endlich ändern, hat die katholische Kirche im Land beschlossen, und verstärkt deshalb ihren Kampf für ein besseres Gesundheitssystem.
Projekt-Überblick

- Land:
- Südsudan/Wau
- Begünstigte:
- Neun Studentinnen im dritten Ausbildungsjahr des medizinischen Ausbildungszentrums Catholic Health Training Institute (CHTI)
- Ziel:
- Abgeschlossene Ausbildung zur Krankenschwester beziehungsweise zur Hebamme
- Maßnahmen:
-
- Übernahme der Ausbildungskosten für neun Studentinnen im jeweils letzten Ausbildungsjahr (drei pro Jahr) im Zeitraum 2025 bis 2028
- Zuschuss zu den Personalkosten des CHTI
Was unsere Projektpartner tun
In der Stadt Wau befindet sich das Catholic Health Training Institute (CHTI), ein medizinisches Ausbildungszentrum der katholischen Kirche. Seit dem Jahr 2010 wurden dort 253 Krankenschwestern und -pfleger sowie 140 Hebammen ausgebildet. 38 Prozent der Absolventinnen sind Frauen. Das Ziel des CHTI ist es, eine Frauenquote von 50 Prozent zu erreichen. Immer mehr junge Menschen bewerben sich um die begehrten Ausbildungsplätze. Doch eine gute Ausbildung ist teuer, besonders für ärmere Familien.
Ohne ein Stipendium bleibt der Wunsch, Mitmenschen später einmal helfen zu können, für viele unerreichbar. Damit gut ausgebildete Krankenschwestern und Hebammen Kranke und Schwangere kompetent behandeln und versorgen können, finanziert die Diözese Wau, unterstützt durch ausländische katholische Hilfsorganisationen, die Ausbildung der jungen Frauen.

"Krankenschwestern und Hebammen sind das Rückgrat unseres Gesundheitswesens. Die Studentinnen kommen aus allen Ecken des Landes zu uns."
Wie Sie helfen können
Mit einem Betrag in Höhe von 49.233 Euro können die Ausbildungskosten für neun angehende Krankenschwestern und Hebammen im dritten Ausbildungsjahr gedeckt werden. Bei der Vergabe der Ausbildungsplätze wird darauf geachtet, dass die Studierenden aus allen Regionen des Landes kommen. Dadurch soll künftig eine gleichmäßige Verteilung von qualifiziertem Personal im ganzen Land sichergestellt werden.
87 Prozent der Absolventen des CHTI haben eine feste Arbeitsstelle. Nahezu die Hälfte von ihnen arbeitet in Missionskrankenhäusern. Während die staatliche Gesundheitsversorgung in weiten Teilen des Landes versagt oder nicht vorhanden ist, leistet die katholische Kirche dort notwendige Dienste zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Für viele Menschen im Südsudan sind die Gesundheitsdienste der Kirche lebensrettend!
Im Namen all derer, die auf diese Hilfe angewiesen sind, danken wir Ihnen daher für Ihre Spende, die zur Ausbildung des dringend benötigten medizinischen Personals und damit zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Südsudan beiträgt!

Das von der katholischen Kirche betriebene Comboni Krankenhaus in Wau ist deutlich besser ausgestattet als staatliche Einrichtungen.
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Stichwort: Bildung ermöglichen
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